Containerschiff APL Vanda verliert Container im Indischen Ozean

Ein von CMA CGM betriebenes Mega-Containerschiff hat offenbar Anfang dieses Monats eine unbekannte Anzahl von Containern verloren, als es im Indischen Ozean vor der Küste von Dschibuti unterwegs war. Die Enthüllung wirft mehrere Fragen zum Status der APL Venda auf, nachdem sie am 6. Juli unerwartet an einem Ankerplatz in Dschibuti angekommen war.

Ein Update von CMA CGM vom 7. Juli besagte, dass das Schiff während einer Reise in Richtung Westen am 3. Juli einen „unerwarteten Vorfall“ erlitt, der seine Ankunft in Nordeuropa um zwei Wochen verzögerte.

Das Unfallmanagementunternehmen WK Webster berichtete am Donnerstag, dass ein Schiff mit einer Kapazität von 17.292 TEU am oder um den 3. Juli eine unbekannte Anzahl von Containern über Bord verloren habe und daran arbeite, die Schwere des Vorfalls zu überprüfen. Wir wissen jetzt, dass 55 Container über Bord gegangen sind.

Die kontinuierliche Berichterstattung von Loadstar über den Vorfall hat bei mehreren Gelegenheiten darauf hingewiesen, dass CMA CGM bezüglich des Vorfalls ungewöhnlich verschlossen war.

APL Vanda wird auf der FAL3-Dienstverbindung von CMA CGM von Asien nach Nordeuropa betrieben. Das Schiff wurde 2013 gebaut und ist in Singapur registriert.

Im Jahr 2016 machte APL Vanda Schlagzeilen, nachdem es nach einem Stromausfall absichtlich im Solent außerhalb des Hafens von Southampton gelandet war.

Update: CMA CGM bestätigte am Freitag, dass 55 Container über Bord gegangen waren. Die von The Loadstar erhaltene Erklärung ist unten:

„Am 3. Juli berichtete APL Vanda , dass etwa 55 Container aus einer einzigen Bucht über Bord gingen, während das Schiff auf dem Weg von Singapur nach Suez, kurz vor der Einfahrt in den Golf von Aden, schwerem Wetter ausgesetzt war. Es wurden keine Verletzungen gemeldet und alle Besatzungsmitglieder sind in Sicherheit.

„Das Schiff hat in Dschibuti angehalten, um einige beschädigte Container an Deck zu räumen, bevor es seine Reise sicher fortsetzt. Wir arbeiten mit allen zuständigen Behörden zusammen, die über die Situation informiert wurden.“

Quelle Text: gcaptain.com 

Foto:  Peter Titmuss / Shutterstock.com



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