Author Archives: seemannole

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Teenager fällt von Kreuzfahrtschiff

Ein 16-jähriger Teenager fiel vom achten Deck des Kreuzfahrtschiffes „Harmony of the Seas“, das der Reederei Royal Caribbean gehört, berichtete Local 10 News .

Das Kreuzfahrtschiff hatte Port Everglades mit einer 7-tägigen Reise östlich der Karibik verlassen und war am Freitag in Labadee (Haiti) eingetroffen, als der Unfall geschah. Offenbar fiel das Opfer, ein 16 jähriger Teenager beim Versuch, sein Zimmer von einem nahe gelegenen Balkon aus zu erreichen, nachdem er seine Zugangskarte vergessen hatte vom Deck 8.

Der Vorfall wurde von einem der Gäste beobachtet, welcher die Crew benachrichtigte.

Erste Informationen über den Vorfall wurden von den Gästen des Schiffes über Twitter veröffentlicht.

Zunächst wurde spekuliert, dass die Todesursache Selbstmord war, und es wurde sogar angenommen, dass das Alter des Opfers bei etwa 50 Jahren lag.

Das Ärzteteam des Schiffs fand die Leiche und versuchte, ihn wiederzubeleben, doch es gelang ihnen nicht. Der junge Mann wurde am nächsten Morgen für tot erklärt und seine Leiche wurde am Sonntag an die Behörden in Florida übergeben, als das Schiff in seinen Heimathafen in Fort Lauderdale zurückkehrte.

Die Harmony of the Sea ist ein Kreuzfahrtschiff mit 226,960 BRT und bietet Platz für mehr als 5. 400 Gäste. Ein Schiff dieser Größenordnung sollte zum Schutz seiner Passagiere ausgerüstet sein. Unfälle dieser Art geschehen jedoch weiterhin.

 

Seit 2010 gibt es ein Gesetz, wonach Kreuzfahrtschiffe eine Technologie installiert haben müssen, die die Besatzung alarmiert, wenn ein Passagier ins Meer fällt. Die meisten Kreuzfahrtunternehmen haben jedoch argumentiert, dass diese Arten von Systemen bei verschiedenen Gelegenheiten „Fehlalarme“ auslösen und daher „ineffizient“ sind.

Vor zwei Wochen fiel ein 20-jähriges Mitglied der Harmony of the Seas-Crew, während der Weihnachtsfeierlichkeiten außerhalb von Aguadilla, rund 429 Kilometer von Puerto Rico entfernt , über Bord .

 

 

Quelle: CiberCuba / maritimeherald.com / Wikimedia Commons


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Lotsenboot sinkt nach Kollision auf der Elbe

Wie die Pressestelle der Hamburger Polizei gestern mitteilte, ist es am Sonnabend gegen 13.45 Uhr auf der Elbe zu einer folgenschweren Kollision gekommen.

Dazu aus dem Pressebericht der Hamburger Polizei:

Unfallzeit: 08.06.2019, gegen 13:54 Uhr Unfallort: Elbe, Höhe Stadersand

Am Samstagnachmittag kam es auf der Elbe zu einer Kollision zwischen einem Traditionssegler und einem Containerschiff. Mehrere Personen wurden verletzt.

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand lief das unter der Flagge Zyperns fahrende Containerschiff (Länge: 142 Meter, Breite 20 Meter) unter Lotsenberatung auf der nördlichen Fahrwasserseite elbabwärts in Richtung Cuxhaven. In Höhe Stadersand kam es aus noch ungeklärter Ursache zur Kollision mit dem Traditionssegler (Länge: 38 Meter, Breite: 6 Meter). Nach der Kollision machte das Traditionsschiff Wasser und drohte zu sinken. Der Schiffsführer (82) konnte das Fahrzeug nicht mehr steuern. Das manövrierunfähige Schiff wurde im weiteren Verlauf von mehreren DLRG-Booten in die Einfahrt der Schwinge geschleppt und sank dort trotz Pumpeneinsatz durch die Feuerwehr. Der Kapitän (50) des Containerschiffs setzte die Fahrt in Abstimmung mit den Behörden zunächst bis Brunsbüttel fort und ankerte dort im Bereich der Nordost-Reede.

An Bord des Traditionsschiffs befanden sich zum Unfallzeitpunkt insgesamt 43 Personen, davon 14 Besatzungsmitglieder. Alle Personen wurden durch Kräfte der Feuerwehr und der DLRG gerettet. Acht Personen wurden nach den bisherigen Erkenntnissen leicht verletzt in Krankenhäuser transportiert.

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Der versunkene Traditionssegler wurde gesichert und ausgeleuchtet und liegt weiterhin vor Ort. Inzwischen sind Betriebsstoffe ausgetreten, die sich bislang aber auf den Bereich bereits vorsorglich ausgebrachter „Ölschlengel“ beschränken. Wann das Schiff geborgen wird, ist noch nicht bekannt.

Nach den wasserschutzpolizeilichen Maßnahmen konnte das Containerschiff seine Fahrt fortsetzen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Da im Fahrwasser grundsätzlich ein Rechtsfahrgebot gilt, wird insbesondere auch geprüft, warum der Traditionssegler dem Containerschiff im nördlichen Fahrwasser zunächst offenbar entgegen kam und welches Manöver ursächlich für die Kollision war. Auch gilt es zu klären, ob bzw. inwieweit der Schiffsführer des Traditionsseglers auf Funkansprachen reagierte.

Quelle: Text Presseportal Polizei Hamburg / Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki

 

 


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Taucher finden zwei Leichen, deutsche Angler…

Taucher der Guardia Civil haben am Dienstag die Leichen der beiden deutschen Angler ausfindig gemacht, die am Freitag verschwunden waren, nachdem sie im Stausee von Mequinenza, auch bekannt als das Aragonmeer, frontal mit ihrem Boot gegen ein anderes stießen. Es ist das größte Reservoir im Ebro-Becken und eines der größten in Spanien.

Die Opfer waren 54 und 55 Jahre alt und aus Deutschland angereist, um in diesem großen Stausee Sportfischen zu üben, was von Fans aus dem In- und Ausland sehr geschätzt wird.




Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag. Nach mehreren Tagen intensiver Suche fanden die Taucher an diesem Montagnachmittag die Leichen 800 Meter vom Pier des Nautical Club of Caspe entfernt in dem Bereich, in dem die beiden Boote kollidierten.

Quelle: Foto/Text http://www.maritimeherald.com

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