Author Archives: seemannole

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Größtes Kreuzfahrtschiff der Welt…

…wird in Deutschland gebaut, und zwar nicht irgendwo, sondern in Mecklenburg-Vorpommern!

Das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, jedenfalls das größte, was die Passagierzahlen betrifft, wird derzeit in Wismar gebaut!

Mit der sogenannten „Global Class“ entsteht in der Wismarer Werft das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, welches mit sage und schreibe bis zu 9.500 Passagieren und etwa 4.000 Mann Besatzung als ein wahrer Gigant unter den Kreuzfahrtschiffen bezeichnet werden kann. Es ist 342m lang und 46,4m breit und hat eine Wasserverdrängung von 204.000 Tonnen.

Das Schiff ist für den dynamisch wachsenden asiatischen Touristikmarkt bestimmt und hat unter anderem einen einzigartigen Vergnügungspark und spektakuläre Wasserrutschen an Bord. Das innovative On-Board-Konzept „Total Freedom“, sowie der Einsatz von Sprach- und Gesichtserkennung sind ebenfalls neu auf Kreuzfahrtschiffen. Es ist sogar die Rede von einer außergewöhnlichen Achterbahn, welche auf dem Schiff entstehen soll.

Wie die Werft auf ihrer Webseite selbst über den Neubau berichtet: „[ ]…Die brandneue Flotte der 204.000 BRZ großen Schiffe garantiert Weltklasse auf den Weltmeeren – und wird Dream Cruises weiter als innovativste Kreuzfahrtreederei in Asien etablieren. Das Flaggschiff der „Global“-Serie wird MV WERFTEN 2021 verlassen. Wir werden ihm dann nachschauen und mit Stolz sagen können: „Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt? Ja, das kommt von uns. Hier aus MV… [ ]“

An dem Bau des Ozeanriesen sind alle drei zu dem Werftenverbund gehörenden Werftstandorte in Rostock, Stralsund und Wismar beteiligt. Die Bauweise erfolgt als sogenannte Segmentbauweise und wird dann von Schleppern aus den jeweiligen Werften in Stralsund und Rostock nach Wismar geschleppt und dort in der riesigen Montagehalle zusammengebaut.

Für die mehr als 2.000 Arbeiter für den Innenausbau wurde extra ein Kreuzfahrtschiff als Unterkunft zur Verfügung gestellt, da soviel Wohnraum auf einmal nicht vorhanden ist.

Fotos: https://www.mv-werften.com / Autor


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Teenager fällt von Kreuzfahrtschiff

Ein 16-jähriger Teenager fiel vom achten Deck des Kreuzfahrtschiffes „Harmony of the Seas“, das der Reederei Royal Caribbean gehört, berichtete Local 10 News .

Das Kreuzfahrtschiff hatte Port Everglades mit einer 7-tägigen Reise östlich der Karibik verlassen und war am Freitag in Labadee (Haiti) eingetroffen, als der Unfall geschah. Offenbar fiel das Opfer, ein 16 jähriger Teenager beim Versuch, sein Zimmer von einem nahe gelegenen Balkon aus zu erreichen, nachdem er seine Zugangskarte vergessen hatte vom Deck 8.

Der Vorfall wurde von einem der Gäste beobachtet, welcher die Crew benachrichtigte.

Erste Informationen über den Vorfall wurden von den Gästen des Schiffes über Twitter veröffentlicht.

Zunächst wurde spekuliert, dass die Todesursache Selbstmord war, und es wurde sogar angenommen, dass das Alter des Opfers bei etwa 50 Jahren lag.

Das Ärzteteam des Schiffs fand die Leiche und versuchte, ihn wiederzubeleben, doch es gelang ihnen nicht. Der junge Mann wurde am nächsten Morgen für tot erklärt und seine Leiche wurde am Sonntag an die Behörden in Florida übergeben, als das Schiff in seinen Heimathafen in Fort Lauderdale zurückkehrte.

Die Harmony of the Sea ist ein Kreuzfahrtschiff mit 226,960 BRT und bietet Platz für mehr als 5. 400 Gäste. Ein Schiff dieser Größenordnung sollte zum Schutz seiner Passagiere ausgerüstet sein. Unfälle dieser Art geschehen jedoch weiterhin.

 

Seit 2010 gibt es ein Gesetz, wonach Kreuzfahrtschiffe eine Technologie installiert haben müssen, die die Besatzung alarmiert, wenn ein Passagier ins Meer fällt. Die meisten Kreuzfahrtunternehmen haben jedoch argumentiert, dass diese Arten von Systemen bei verschiedenen Gelegenheiten „Fehlalarme“ auslösen und daher „ineffizient“ sind.

Vor zwei Wochen fiel ein 20-jähriges Mitglied der Harmony of the Seas-Crew, während der Weihnachtsfeierlichkeiten außerhalb von Aguadilla, rund 429 Kilometer von Puerto Rico entfernt , über Bord .

 

 

Quelle: CiberCuba / maritimeherald.com / Wikimedia Commons


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Lotsenboot sinkt nach Kollision auf der Elbe

Wie die Pressestelle der Hamburger Polizei gestern mitteilte, ist es am Sonnabend gegen 13.45 Uhr auf der Elbe zu einer folgenschweren Kollision gekommen.

Dazu aus dem Pressebericht der Hamburger Polizei:

Unfallzeit: 08.06.2019, gegen 13:54 Uhr Unfallort: Elbe, Höhe Stadersand

Am Samstagnachmittag kam es auf der Elbe zu einer Kollision zwischen einem Traditionssegler und einem Containerschiff. Mehrere Personen wurden verletzt.

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand lief das unter der Flagge Zyperns fahrende Containerschiff (Länge: 142 Meter, Breite 20 Meter) unter Lotsenberatung auf der nördlichen Fahrwasserseite elbabwärts in Richtung Cuxhaven. In Höhe Stadersand kam es aus noch ungeklärter Ursache zur Kollision mit dem Traditionssegler (Länge: 38 Meter, Breite: 6 Meter). Nach der Kollision machte das Traditionsschiff Wasser und drohte zu sinken. Der Schiffsführer (82) konnte das Fahrzeug nicht mehr steuern. Das manövrierunfähige Schiff wurde im weiteren Verlauf von mehreren DLRG-Booten in die Einfahrt der Schwinge geschleppt und sank dort trotz Pumpeneinsatz durch die Feuerwehr. Der Kapitän (50) des Containerschiffs setzte die Fahrt in Abstimmung mit den Behörden zunächst bis Brunsbüttel fort und ankerte dort im Bereich der Nordost-Reede.

An Bord des Traditionsschiffs befanden sich zum Unfallzeitpunkt insgesamt 43 Personen, davon 14 Besatzungsmitglieder. Alle Personen wurden durch Kräfte der Feuerwehr und der DLRG gerettet. Acht Personen wurden nach den bisherigen Erkenntnissen leicht verletzt in Krankenhäuser transportiert.

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Der versunkene Traditionssegler wurde gesichert und ausgeleuchtet und liegt weiterhin vor Ort. Inzwischen sind Betriebsstoffe ausgetreten, die sich bislang aber auf den Bereich bereits vorsorglich ausgebrachter „Ölschlengel“ beschränken. Wann das Schiff geborgen wird, ist noch nicht bekannt.

Nach den wasserschutzpolizeilichen Maßnahmen konnte das Containerschiff seine Fahrt fortsetzen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Da im Fahrwasser grundsätzlich ein Rechtsfahrgebot gilt, wird insbesondere auch geprüft, warum der Traditionssegler dem Containerschiff im nördlichen Fahrwasser zunächst offenbar entgegen kam und welches Manöver ursächlich für die Kollision war. Auch gilt es zu klären, ob bzw. inwieweit der Schiffsführer des Traditionsseglers auf Funkansprachen reagierte.

Quelle: Text Presseportal Polizei Hamburg / Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki

 

 


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