| Obama in Dresden - Betrachtungen vom Elbufer | |
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Präsident Barack Obama in Dresden - Betrachtungen vom Elbufer
Schon lange vor dem Besuch des U.S. Präsidenten Barack Obama in Dresden herrschte in der Elbmetroploe große Aufregeung. Wann landet seine Maschine, was wird er besuchen, welche Einschränkungen wird es geben, wie weit kann man an den mächtigsten Mann der Welt heran, uvm.Erste Anzeichen des nahenden Besuches sind die großen Transportmaschinen, welche die Fahrzeuge und das ganze Equipment bringen und von den Airspottern sehnlichst am Flughafen Dresden - Klotzsche erwatet werden.Zwei Tage vor dem Besuch kreisen zwei große Regierungshubschrauber der US Army über Dresden. Das WSA (Wasserstrassenamt) gibt erste Anweisungen für die Elbeschifffahrt heraus!Am Tag des Besuches warten viele Dresdener und Gäste gespannt auf die Airforce One, die Präsidentenmaschine!In der Presse sind die Einschränkungen für die Dresdner und Ihre Besucher ausführlich erläutert.Vom Terrassenufer kann man in Richtung Frauenkirche leere Plätze und Strassen sehen. Es wirkt schon etwas gespentisch, wo sonst Trubel und Menschenlärm herrscht, wo sich tausende Touristen um die Frauenkirche, den Fürstenzug und die vielen Kneipen, Gaststätten und Souvenirläden drängen. stehen nun Zäune, Polizisten, SEK-Beamte und amerikanische Security mit Hunden und Gewehren. Scharfschützen postieren sich rings um die "rote Zone" Einige Dampferfahrten fallen aus, weil sie durch die gesperrte Augustusbrücke führen.Der Präsident ist gelandet, sämtliche Autobahnzu- und abfahrten werden gesperrt, die Augustusbrücke wird ebenfalls komplett gesperrt, in der Innenstadt stauen sich die Autos kilometerweit.Am nächsten Tag fahren die meisten Dresdner schon etwas früher zur Arbeit, weil die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen den Arbeitsweg unkalkulierbar machen. Die Dampfschiffe warten auf Fahrgäste und die Besatzungen wundern sich, dass sie mit halbleeren Schiffen auf Reise gehen.Des Rätsel Lösung findet man in allen Zeitungen, hier wurde fälschlicherweise die Elbe zwischen Augustusbrücke und Albertbrücke für "...den Schiffsverkehr gesperrt" dargestellt. Ja, und die Presse ist es auch die teilweise Falschmeldungen, ob bewußt oder unbewußt verbreitet. Da wird bei einem mit SEK-Beamten besetzten Schnellbott, welches am Dampfer "Dresden" vorbeifährt gleich mal getitelt."...hier wird ein Dampfschiff auf Bomben untersucht!" Nur wußte keiner der Besatzungsmitglieder etwas davon und die Taucher und SEK-Beamten würden sich sicherlich auch nicht unangemeldet am Schiffsboden zu schaffen machen, denn wenn der Maschinist die Schaufelräder in Gang setzt dann würde es für die Beamten welche angeblich das Schiff untersuchen schnell eng werden, denn die Überlebenschance für den der in ein rotierendes Schaufelrad kommt liegt wohl bei 0.0001 %!Die sehr spärlich gefüllten Dampfer werden bei An- und Abreise vom Terrassenufer von Polizeischiffen ca. bis zu 2 km eskortiert.Den ganzen Tag über gleicht nun Dresden einem Heerlager, zu Wasser, zu Land und in der Luft - überall Polizei, SEK, Security!
Am Abreisetag herrscht nochmal Aufregung, Sperrungen wie zur Landung werden nochmals durchgeführt, bei der Abfahrt des Präsidenten aus dem Kempinski-Hotel darf kein Schiff die Anlegestelle verlassen, in Dresden herrscht das übliche Präsidenten-Verkehrschaos.Schade eigentlich, dass der Präsident nicht noch etwas geblieben ist, die Dresdner und ihre Gäste hätten sich auch ein Bad in der Menge gewünscht.Fazit: Die umfangreichen Sperrungen und Sicherheitsvorkehrungen sind für den einen oder anderen nur teilweise nachvollziehbar, auch das Mieter in der gesperrten Zone sich während des Besuches nicht am Fenster aufhalten durften, oder dass etwa SEK Beamte im historischen "Italienischen Dörfchen" 12 Türen eingetreten hatten ohne auf den Eigentümer zu warten!Ich und tausende Dresdener und Ihre Gäste denken aber positiv über Obamas Besuch und das er uns und unserer schönen Stadt Dresden einen gehörigen Schub gebracht hat und uns noch etwas bekannter im Ausland gemacht hat.Als ich nun endlich mich durch das Verkehrschaos kämpfend zu Hause angekommen bin, überfliegt die Airforce One gerade mein Wohnhaus, ich denke:"...Danke für Deinen Besuch, machs gut und komm bald mal wieder" !Fotos von der Elbe in diesen Tagen werden noch in einer gesonderten Rubrik eingestellt!
...nicht zu überlesen zwischen Augustus- und Carolabrücke:"...kein Schiffsverkehr!"
...und hier wird nach einer Bombe gesucht? Fotoquelle: sz-online, Privat |
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| News vom: 07.06.2009 - 13:15 | .: Zurück zur Übersicht |