Author Archives: seemannole

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Aktuelle Schiffsinformationen / Ships News III / 2017

„Costa Magica“ Feuer im Maschinenraum während Karibik Kreuzfahrt




Auf dem Kreuzfahrtschiff Costa Magica brach Feuer im Maschinenraum während einer Reise nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe aus. Das Schiff war in der östlichen Karibik auf Kreuzfahrt, als in den frühen Morgenstunden 24. Februar Feueralarm im Maschinenraum gegeben wurde. Verschiedene Quellen berichten von diesem Unfall, einschließlich die Passagiere an Bord und anderes Personal, wurde aber nicht offiziell von Costa Croicere bestätigt. Nach Angaben der Zeugen dauerte das Feuer etwa 90 Minuten und wurde von der Besatzung gelöscht, ohne dass die Kreuzfahrt unterbrochen oder beeinflußt wurde. Es gab auch keine Anzeichen von Rauch an Bord. Das Kreuzfahrtschiff schiffte sicher in Pointe-a-Pitre ein, wo es überprüft wurde, es wurden keine Mängel festgestellt.  Quelle: www.maritimeherald.com

 

Containerschiff „MSC Iris“ strandet auf Westerschelde in den Niederlanden




Der Containerfrachter MSC Iris strandet auf Westerschelde in den Niederlanden in der Nähe Tonne an der Valkenisse Platte 66. Das Schiff war auf dem Weg von Vuorsari nach Antwerpen, durch den Kanal verläuft die Fahrrinne welche das Schiff verlassen hatte und auf die Sandbank lief. Das Schiff stecken kaum in der Sandbank war durch eigene Kraft wieder flott zu machen nicht in der Lage. Der Unfall wurde an die lokalen Behörden gemeldet. Es wurden zwei Schlepper geschickt, die es in eine sichere Tiefe in die Fahrrinne schleppten. Das Containerschiff MSC Iris wurde dann von den beiden Schleppern nach Antwerpen eskortiert, wo es auf eventuelle Schäden während der Grundberührung inspiziert wurde .Während des Vorfalls gab es keine Schäden, Verletzte oder Wasserverschmutzung. Quelle: www.maritimeherald.com

Foto: wikimedia.org

 

Feuerunfall auf Massengutfrachter „Jobst Oldendorff“ 




Im Hafen von Port Arthur fing beim Beladen des Massengutfrachters Jobst Oldendorff mit Holzpellets die Ladung Feuer. Ursache war nach Behördenangaben die Entzündung eines Förderbandes zum Be- und Entladen mit Holzpellets. Daraufhin fingen die zu ladenden Pellets Feuer, welches sich im Laderaum ausbreitete. Es wurden umgehend die zuständigen Feuerlöschkräfte angefordert, welche auch den Brand sowohl an der Fördereinrichtung als auch im Schiff unter Kontrolle brachten. Quelle: www.maritimeherald.com

 

Italienische Frachtschiff „Luca S“ kollidiert mit dem türkischen Frachter „Erdogan Senkaya“ in Porto Nogaro




Der türkische Frachter Erdogan Senkaya kollidierte mit dem italienischen Frachtschiff Luca S in Porto Nogaro, Italien. Das türkische Schiff manövrierte im Hafen, als ihr Wulstbug in das Vorschiff im Steuerbord Bereich der Luca S gerammt wurde, die im Hafen vor Anker lag und auf die Löschung von Silizium vorbereitet wurde. Der italienische Frachter erlitt starke Beschädigungen und des kam zu einem Wassereinbruch welches zur Folge eine starke Krängung des Schiffes nach Steuerbord hatte. Die Mannschaft begann sofort mit dem Auspumpen des eingedrungenen Wassers um den Zustand des Schiffes zu verbessern. Es gab keine Berichte über Lecks und Wasserverschmutzung. Der türkische Frachter Erdogan Senkaya erlitt nur am Wulstbug Schaden ohne das Eindringen von Wasser. Die beiden Schiffe wurden für weitere Reparaturen und zur Inspektion aufgedockt. Zum Glück während des Unfalls gab es keine Verletzten. Quelle: www.maritimeherald.com

 


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Mit der ANNI STÜHFF unterwegs auf der Weser – Reisebericht

Einmal Schifffahrt – immer Schifffahrt!

Wenn man als ehemaliger Seemann der jetzt im tiefsten Binnenland zu Hause ist, gefragt wird, ob man gern mal mit einem Binnenmotorschiff gen Küste fahren möchte, so bedarf es wohl keiner Frage! So auch bei mir. Ich hatte die einmalige Gelegenheit mit der „Anni Stühff“ einem 1963 in der Heinrich Grube Schiffswerft GmbH, Hamburg gebautem Gütermotorschiff mitfahren zu dürfen. Natürlich ist dies kein Hochseefrachter dachte ich mir, aber Hein Seemann war es egal, Hauptsache Schiff und Wasser.




Der erste Eindruck beim Zustieg in der Schleuse Landesbergen war überraschend positiv, ein altes und sehr gepflegtes GMS. An Bord begrüßte mich der Schiffsführer und Eigner Matthias Haubold der seit 1961 als Schiffer unterwegs auf den europäischen Flüssen ist und sein Sohn Jochen Haubold, der als Disponent bei der Sächsischen Dampfschiffahrt in Dresden tätig ist und gerade ein paar Tage mit seinem Vater verbringt und die Gelegenheit mal wieder auf der Weser zu schippern nicht ungenutzt versteichen lassen möchte.

Wir werden geschleust, die Leinen werden eingeholt und es geht nun los, Talwärts die Weser entlang Richtung Brake. Was für ein Motorengeräusch! Macht Euch ein Bild oder ein Ohr davon:

Biegung um Biegung schlängelt sich die Weser bei herrlichem Wetter entlang grüner Wiesen Richtung Norden. Ich habe nun Gelegenheit das Schiff genauer zu inspizieren. Es steht ausgezeichnet in Farbe und macht auch bei näherem Hinsehen einen sehr gepflegten Eindruck. Stellenweise wird es auf der Weser doch ziemlich eng, hier ist das Binnenschifffahrtsaufkommen (was für ein langes Wort) erheblich höher wie auf der Oberelbe in meinem Heimatland Sachsen. Noch zwei Schleusen sind zu bewältigen und Kapitän bzw. Schiffsführer  Matthias Haubold lässt sein Schiff in die Schleuse gleiten, wie das sprichwörtliche Messer durch die Butter, keine hektischen Steuer- oder Maschinenmanöver, kein Anecken, alles ruhig, gelassen und easy. Da merkt man, dass Matthias Haubold auf dem Fluss zu Hause ist.

Brake ist schon in Sichtweise. Was sehen meine Augen? Ein Seeschiff und nicht mal ein Kümo oder dergleichen, nein ein 70.000t Frachter liegt in Brake an der Pier und wir sollen gleich dahinter anlegen. Ich freu mich wie ein Kind zum Geburtstag ein Hochseefrachter direkt vor meiner Nase! Es ist der Massengutfrachter „Thessaloniki“.
Länge:225 m Breite: 32 m IMO 9342841 Tiefgang 3,8 m – 10,7 m / 14,4 m MMSI: 241282000 Geschwindigkeit (Durchschn./Max.):9,7 kn 16,3 kn Rufzeichen: SVBV6 Baujahr: 2006 Bruttoraumzahl: 39736 Deadweight: 76598 Tonnen

    

Die Anni Stühff hat in Brake festgemacht und wird nun 600 Tonnen Sojaschrot nach Fürstenwalde in Brandenburg bringen. Wenn das Schiff beladen ist, endet hier auch schon mein Kurztripp mit der „Anni“. Viel zu schnell verging die Zeit, die „Anni“ ist beladen und macht sich nun ohne mich auf den Weg nach Fürstenwalde. Ich bedanke mich nochmal bei den beiden Haubolds für die schöne Fahrt und wünsche ihnen allzeit gute Fahrt. Das unvergleichliche Röhren des Maschinenauspuffs sagt mir nun, dass es Zeit ist nochmal zu Winken und dann gehts heimwärts. Aber nicht gleich, denn etwas gibt es in Brake noch, dass ich unbedingt machen muss, lecker Fisch essen. Hier gibts wahrscheinlich den besten auf der Oberweser, gleich hinterm Hafen!




Und so begebe ich mich glücklich und satt wieder gen Heimat, noch einmal einen Blick in die Ferne werfend um der „Anni Stühff“ ein leises „machs gut Mädel“ in Gedanken zuzurufen.

Ich wünsche der Besatzung allzeit Gute Fahrt und immer die berühmte Handbreit…

 

Anni Stühff – GMS – 04008960
Europanummer: 4008960 Eichnr.: HBD 1425
Eig.: I. Haubold
Technische Daten  Länge: 67 m  Breite: 7,07 m
Tiefgang: 2,42 m  Tonnen: 754  Baujahr: 1963
Erbaut in: Hamburg  Bauwerft: Grube

 

           

          

        

         

Links zur „Anni Stühff“ im Internet:

https://juergens-schiffsbilder.jimdo.com/anni-st%C3%BChff/

http://www.micharms.de/Binnenschiffe/sites/frachter/a/annistuehff.html

 


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Aktuelle Schiffsinformationen / Ships News II / 2017

Kopenhagen Am 12. Februar ist das unter der Flagge Madeiras fahrende Containerschiff „VICTORIA“ im Samsö Belt westlich Kalundborg (Dänemark) auf Grund gelaufen. Das Schiff, dass unterwegs von Antwerpen nach Frederica war, soll angeblich wegen starker Winde und Strömung aus der Fahrrinne gedrängt worden sein. Nur durch das schnelle Umsteuern der Maschine konnte eine größere Grundberührung verhindert werden. Die dänischen Behörden wiesen den Kapitän darauf hin an, in der Nähe der Unfallstelle zu ankern, bis die Behörden Schiff und Gewässer auf mögliche Schäden untersucht haben. Es gibt keine Hinweise auf Umweltschäden, jedoch wiesen die dänischen Behörden eine Unterwasserinspektion des Schiffes an. Das Containerschiff Victoria (IMO: 9290165) hat eine Gesamtlänge von 178,50 m, eine Breite von 28,00 m und maximalen Tiefgang von 9,90 m. Das Eigengewicht des Schiffes ist 22.506 DWT und die Bruttotonnage ist 17.188 BRT. Das Schiff hat eine maximale Kapazität für 1.719 TEU mit 400 Gefriercontainerstellplätzen. Das Containerschiff Victoria wurde 2004 von JJ Sietas KG Schiffswerft in Deutschland gebaut.

The container ship Victoria ran aground in Samso Belt west off Kalundborg, Denmark. The vessel was n route from Antwerp to Fredericia, but due to strong winds adrifted outside the fairway and ran aground near the Samso island.

Danish Home Guard’s surveillance aircraft and an Air Force helicopter were sent to the site several times to monitor for oil leaks, but there were no signs of water pollution. The local authorities initiated investigation for the root cause of the grounding. There is no information about engine failure or other technical problems of the vessel, so probably the grounding happened due to strong current and bad weather. The authorities will follow a special survey and underwater inspection before release the container carrier to return in service.

Quelle: Text+Foto auszugsweise http://www.maritimeherald.com




Timaru/Neuseeland Das Kreuzfahrtschiff SEABOURN ENCORE kollidierte im Hafen von Timaru mit dem Zementfrachter MILBURN CARRIER II. Bei starkem Wind brachen die Heckleinen des Kreuzfahrtschiffes und drückten es im Hafen gegen den Zementfrachter.Der Zementfrachter wurde erheblich beschädigt und bleibt bis zur Reparatur im Hafen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

The cruise ship Seabourn Encore broke moorings at Timaru port in New Zealand and allided with berthed cargo ship Milburn Carrier II. The accident happened in bad weather and under strong wind, which broke the aft moorings of the cruise liner and stern adrifted, colliding with the nearby berthed vessel and stucking at the pier. “The incident occurred on Sunday at about 3.15pm when the southerly wind gusted up to 45 knots, causing the stern moorings to fail on the cruise ship”, said the PrimePort chief executive, Phil Melhopt. The cement carrier Milburn Carrier II suffered more serious damages and breaches in the ballast tanks. Some compartments were flooded, but without causing danger for the seaworthiness of the cargo vessel. The ship also remains at the berth for repairs and safety inspection.

Quelle: Text http://www.maritimeherald.com  / Video: Youtube Corrina Worthington




Isle of Man / England Die britische Ro-Pax Fähre BEN -MY – CHREE kollidierte beim Hafeneinlauf mit einem Werftponton und wurde dabei stark beschädigt. Ursache für die Kollision war nach Aussagen der britischen Behörden starker Wind. Verletzt wurde niemand.

An Isle of Man ro-pax ferry was damaged after crashing into a pier in strong winds on Sunday. In a statement posted to Facebook, the company confirmed the incident and provided several status updates on the repairs. “The Ben-my-Chree made contact with King Edward Pier on arrival in Douglas harbour on Sunday evening, after encountering significantly stronger than forecast easterly winds. There were no reported injuries to passengers or crew,” the company said in the statement.

Quelle: Text auszugsweise http://gcaptain.com  / Video: Youtube ALEX WILLIAM





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