Author Archives: seemannole

  • 0

Aktuelle Schiffsinformationen / Ships News IV / 2017

Vietnamesicher Frachter „Hai Than 26“ vor Vung Tau gesunken

Das vietnamesische Frachtschiff Hai Thanh 26 sank nach einer Kollision in Vung Tau 45 nautische Meilen östlich von Vung Tau Stadt im südlichen Küstengebiet Ba Ria-Vung Tau Province. Die Besatzung von 11 Seeleuten sendeten sofort ein Notsignal un baten um sofortige Hilfe. Die MRCC fragte die Tanker „PETROLIMEX 14“, der nur 5 Seemeilen von der Stelle des Zusammenstoßes war, die Such- und Rettungsaktion zu übernehmen. Der Produkttanker wurde an die letzte bekannte Position des Unfalls geleitet und fand eine Boje mit zwei Besatzungsmitgliedern aus dem gesunkenen Schiff. Die beiden Personen wurden gerettet und informierten die Crew, dass die anderen Besatzungsmitglieder auf einer anderen Rettungsinsel abgetrieben sind. Die Besatzung des Tankers begann mit der Such- und Rettungsaktion und fand die andere Rettungsinsel, aber es gab niemanden der sich darin befand. Die restlichen neun Crewmitglieder des Frachtschiff Hai Thanh 26 sind als vermisst gemeldet. Das Frachtschiff Hai Thanh 26 (IMO: 9.611.096), hat die Gesamtlänge von 79,80 m, Breite von 12,80 m und maximalen Tiefgang von 3,50 m. Das Eigengewicht des Schiffes ist 3074 DWT und die Bruttotonnage ist 1.599 BRT. Das Schiff wurde im Jahr 2010 von Song Ninh TKV Shipbuilding in Vietnam gebaut. Während des Unfalls war der Frachter auf dem Weg von Nord-Hai Phong City nach Süden Can Tho City mit Ladung von Klinkern.

haithan26




Kreuzfahrtschiff MS „Trollfjord“ in Norwegen nach der Kollision mit Pier beschädigt

Das Kreuzfahrtschiff des Hurtigruten MS Trollfjord kollidierte mit der Pier am Risoyhamn in Andoy, Norwegen.  Zum Glück gab es keine Verletzten unter den Passagieren und Besatzung an Bord des Fahrgastschiffes. Nach der Kollision erlitt das Schiff sichtbare Schäden im Bug, aber alle über der Wasseroberfläche und somit kein Problem wegen befürchtetem Wassereinbruch. Es gab auch schwere Schäden am Kai. Das Kreuzfahrtschiff MS Trollfjord (IMO: 9233258) hat die Gesamtlänge von 136,00 m, eine Breite von 22,00 m und maximalen Tiefgang von 5,20 m. Das Eigengewicht des Schiffes ist 1.180 DWT und die Bruttotonnage ist 16.140 BRT. Das Schiff wurde 2002 von Bergen Group Fosen in ihrer Werft in Rissa, Norwegen gebaut.

trollfjord




Fischtrawler „Iselin“ kentert in der Nähe der Lofoten

Der Fischtrawler „Iselin“ befand sich zurm Zeitpunkt des Unglücks in der Nähe der Norwegischen Küste /Lofoten, als ihm während des Netzeinholens, das Netz in die Schiffschraube geriet, und diese dadurch blockiert und das Schiff manövrierunfähig wurde. Da es zum zeitpunkt der Havarie bereits schwere See gab, musste die 3 Köpfige Besatzung einen Notruf absenden. Die Seenotrettungsstelle entsendete das Rettungsschnellboot „Det Norske Veritas“ welches kurz vor dem Kentern des Trawlers eintraf und die bereits über Bord gesprungenen Besatzungsmitglieder wohlbehalten an Land bringen konnte. Der Fischkutter Iselin hat eine Gesamtlänge von 15,00 m, Breita von 4,00 m und maximalen Tiefgang von 2,00 m.

Iselin




Erzfrachter „Stellar Daisy“ im Atlantik gesunken

Der unter südkoreanischer Flagge fahrende Erzfrachter „Stellar Daisy“ ist im Südatlantik auf dem Weg von Uruguay nach China gesunken. Wie die Südkoreanische Reederei berichtet, wurde ein Notsignal gesendet, dass es einen Wassereinbruch gab. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen führten dazu, dass nur zwei Besatzungsmitglieder von insgesamt 24 gefunden und gerettet wurden. Genaue Details zur Unglücksursache, zum Unglücksort und zur weiteren Bergung sind nicht bekannt. Das sehr große Erzfrachtschiff „Stellar Daisy“ (IMO: 9.038.725), hat die Gesamtlänge von 322,00 m, eine Breite von 58,00 m und maximalen Tiefgang von 14,00 m. Das Eigengewicht des Schiffes ist 266.141 DWT und die Bruttotonnage ist 148.431 BRT. Das Schiff wurde 1991 von MHU Nagasaki Werft in ihrer Werft in Japan gebaut. Der  Erzfrachtschiff Stellar Daisy wird von der südkoreanischen Firma Polaris Shipping verwaltet.

Stellar Daisy




Quelle News und Fotos: Mit freundlicher Genehmigung maritimeherald.com


  • 0

Aktuelle Schiffsinformationen / Ships News III / 2017

„Costa Magica“ Feuer im Maschinenraum während Karibik Kreuzfahrt




Auf dem Kreuzfahrtschiff Costa Magica brach Feuer im Maschinenraum während einer Reise nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe aus. Das Schiff war in der östlichen Karibik auf Kreuzfahrt, als in den frühen Morgenstunden 24. Februar Feueralarm im Maschinenraum gegeben wurde. Verschiedene Quellen berichten von diesem Unfall, einschließlich die Passagiere an Bord und anderes Personal, wurde aber nicht offiziell von Costa Croicere bestätigt. Nach Angaben der Zeugen dauerte das Feuer etwa 90 Minuten und wurde von der Besatzung gelöscht, ohne dass die Kreuzfahrt unterbrochen oder beeinflußt wurde. Es gab auch keine Anzeichen von Rauch an Bord. Das Kreuzfahrtschiff schiffte sicher in Pointe-a-Pitre ein, wo es überprüft wurde, es wurden keine Mängel festgestellt.  Quelle: www.maritimeherald.com

 

Containerschiff „MSC Iris“ strandet auf Westerschelde in den Niederlanden




Der Containerfrachter MSC Iris strandet auf Westerschelde in den Niederlanden in der Nähe Tonne an der Valkenisse Platte 66. Das Schiff war auf dem Weg von Vuorsari nach Antwerpen, durch den Kanal verläuft die Fahrrinne welche das Schiff verlassen hatte und auf die Sandbank lief. Das Schiff stecken kaum in der Sandbank war durch eigene Kraft wieder flott zu machen nicht in der Lage. Der Unfall wurde an die lokalen Behörden gemeldet. Es wurden zwei Schlepper geschickt, die es in eine sichere Tiefe in die Fahrrinne schleppten. Das Containerschiff MSC Iris wurde dann von den beiden Schleppern nach Antwerpen eskortiert, wo es auf eventuelle Schäden während der Grundberührung inspiziert wurde .Während des Vorfalls gab es keine Schäden, Verletzte oder Wasserverschmutzung. Quelle: www.maritimeherald.com

Foto: wikimedia.org

 

Feuerunfall auf Massengutfrachter „Jobst Oldendorff“ 




Im Hafen von Port Arthur fing beim Beladen des Massengutfrachters Jobst Oldendorff mit Holzpellets die Ladung Feuer. Ursache war nach Behördenangaben die Entzündung eines Förderbandes zum Be- und Entladen mit Holzpellets. Daraufhin fingen die zu ladenden Pellets Feuer, welches sich im Laderaum ausbreitete. Es wurden umgehend die zuständigen Feuerlöschkräfte angefordert, welche auch den Brand sowohl an der Fördereinrichtung als auch im Schiff unter Kontrolle brachten. Quelle: www.maritimeherald.com

 

Italienische Frachtschiff „Luca S“ kollidiert mit dem türkischen Frachter „Erdogan Senkaya“ in Porto Nogaro




Der türkische Frachter Erdogan Senkaya kollidierte mit dem italienischen Frachtschiff Luca S in Porto Nogaro, Italien. Das türkische Schiff manövrierte im Hafen, als ihr Wulstbug in das Vorschiff im Steuerbord Bereich der Luca S gerammt wurde, die im Hafen vor Anker lag und auf die Löschung von Silizium vorbereitet wurde. Der italienische Frachter erlitt starke Beschädigungen und des kam zu einem Wassereinbruch welches zur Folge eine starke Krängung des Schiffes nach Steuerbord hatte. Die Mannschaft begann sofort mit dem Auspumpen des eingedrungenen Wassers um den Zustand des Schiffes zu verbessern. Es gab keine Berichte über Lecks und Wasserverschmutzung. Der türkische Frachter Erdogan Senkaya erlitt nur am Wulstbug Schaden ohne das Eindringen von Wasser. Die beiden Schiffe wurden für weitere Reparaturen und zur Inspektion aufgedockt. Zum Glück während des Unfalls gab es keine Verletzten. Quelle: www.maritimeherald.com

 


  • 0

Mit der ANNI STÜHFF unterwegs auf der Weser – Reisebericht

Einmal Schifffahrt – immer Schifffahrt!

Wenn man als ehemaliger Seemann der jetzt im tiefsten Binnenland zu Hause ist, gefragt wird, ob man gern mal mit einem Binnenmotorschiff gen Küste fahren möchte, so bedarf es wohl keiner Frage! So auch bei mir. Ich hatte die einmalige Gelegenheit mit der „Anni Stühff“ einem 1963 in der Heinrich Grube Schiffswerft GmbH, Hamburg gebautem Gütermotorschiff mitfahren zu dürfen. Natürlich ist dies kein Hochseefrachter dachte ich mir, aber Hein Seemann war es egal, Hauptsache Schiff und Wasser.




Der erste Eindruck beim Zustieg in der Schleuse Landesbergen war überraschend positiv, ein altes und sehr gepflegtes GMS. An Bord begrüßte mich der Schiffsführer und Eigner Matthias Haubold der seit 1961 als Schiffer unterwegs auf den europäischen Flüssen ist und sein Sohn Jochen Haubold, der als Disponent bei der Sächsischen Dampfschiffahrt in Dresden tätig ist und gerade ein paar Tage mit seinem Vater verbringt und die Gelegenheit mal wieder auf der Weser zu schippern nicht ungenutzt versteichen lassen möchte.

Wir werden geschleust, die Leinen werden eingeholt und es geht nun los, Talwärts die Weser entlang Richtung Brake. Was für ein Motorengeräusch! Macht Euch ein Bild oder ein Ohr davon:

Biegung um Biegung schlängelt sich die Weser bei herrlichem Wetter entlang grüner Wiesen Richtung Norden. Ich habe nun Gelegenheit das Schiff genauer zu inspizieren. Es steht ausgezeichnet in Farbe und macht auch bei näherem Hinsehen einen sehr gepflegten Eindruck. Stellenweise wird es auf der Weser doch ziemlich eng, hier ist das Binnenschifffahrtsaufkommen (was für ein langes Wort) erheblich höher wie auf der Oberelbe in meinem Heimatland Sachsen. Noch zwei Schleusen sind zu bewältigen und Kapitän bzw. Schiffsführer  Matthias Haubold lässt sein Schiff in die Schleuse gleiten, wie das sprichwörtliche Messer durch die Butter, keine hektischen Steuer- oder Maschinenmanöver, kein Anecken, alles ruhig, gelassen und easy. Da merkt man, dass Matthias Haubold auf dem Fluss zu Hause ist.

Brake ist schon in Sichtweise. Was sehen meine Augen? Ein Seeschiff und nicht mal ein Kümo oder dergleichen, nein ein 70.000t Frachter liegt in Brake an der Pier und wir sollen gleich dahinter anlegen. Ich freu mich wie ein Kind zum Geburtstag ein Hochseefrachter direkt vor meiner Nase! Es ist der Massengutfrachter „Thessaloniki“.
Länge:225 m Breite: 32 m IMO 9342841 Tiefgang 3,8 m – 10,7 m / 14,4 m MMSI: 241282000 Geschwindigkeit (Durchschn./Max.):9,7 kn 16,3 kn Rufzeichen: SVBV6 Baujahr: 2006 Bruttoraumzahl: 39736 Deadweight: 76598 Tonnen

    

Die Anni Stühff hat in Brake festgemacht und wird nun 600 Tonnen Sojaschrot nach Fürstenwalde in Brandenburg bringen. Wenn das Schiff beladen ist, endet hier auch schon mein Kurztripp mit der „Anni“. Viel zu schnell verging die Zeit, die „Anni“ ist beladen und macht sich nun ohne mich auf den Weg nach Fürstenwalde. Ich bedanke mich nochmal bei den beiden Haubolds für die schöne Fahrt und wünsche ihnen allzeit gute Fahrt. Das unvergleichliche Röhren des Maschinenauspuffs sagt mir nun, dass es Zeit ist nochmal zu Winken und dann gehts heimwärts. Aber nicht gleich, denn etwas gibt es in Brake noch, dass ich unbedingt machen muss, lecker Fisch essen. Hier gibts wahrscheinlich den besten auf der Oberweser, gleich hinterm Hafen!




Und so begebe ich mich glücklich und satt wieder gen Heimat, noch einmal einen Blick in die Ferne werfend um der „Anni Stühff“ ein leises „machs gut Mädel“ in Gedanken zuzurufen.

Ich wünsche der Besatzung allzeit Gute Fahrt und immer die berühmte Handbreit…

 

Anni Stühff – GMS – 04008960
Europanummer: 4008960 Eichnr.: HBD 1425
Eig.: I. Haubold
Technische Daten  Länge: 67 m  Breite: 7,07 m
Tiefgang: 2,42 m  Tonnen: 754  Baujahr: 1963
Erbaut in: Hamburg  Bauwerft: Grube

 

           

          

        

         

Links zur „Anni Stühff“ im Internet:

https://juergens-schiffsbilder.jimdo.com/anni-st%C3%BChff/

http://www.micharms.de/Binnenschiffe/sites/frachter/a/annistuehff.html

 


Search Live

seefahrt24 Blog

Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Nutzung zu. mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close