Author Archives: seemannole

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Aktuelle Schiffsinformationen / Ships News V / 2017

Category : General

Fähre Kydon rammte die Pier in Port of Santo Domingo

Die Karibische Fähre Kydon rammte in die Anlegestelle am Hafen von Sansouci in Santo Domingo, Dominikanische Republik. Der Unfall geschah während des Andockmanövers und verursachte ausreichende Schäden an dem Schiff und der Hafenstruktur. Berichten zufolge war die Fähre gerade in Santo Domingo angekommen und wurde bereits teilweise mit Rampen abgesenkt, wurde aber von der Strömung geschoben und kollidierte mit dem Pier. Glücklicherweise gab es keine Verletzungen, aber das Schiff Kydon erlitt einige Schäden. Nach Angaben des Betreibers hat das Schiff keine Unterwasserschäden

Die Fähre Kydon (IMO: 8916607) ist auf regelmäßiger Strecke zwischen Santo Domingo und San Juan de Puerto Rico unterwegs. Das Schiff hat die Gesamtlänge von 192,00 m, Breite von 27.00 m und maximalen Tiefgang von 5,40 m. Das Eigengewicht des Schiffes ist 6987 DWT und die Bruttotonnage ist 29.991 BRT. Die Fähre wird von Fährgesellschaft del Caribe betrieben.




 

Sechs Seeleute während Piratenangriff auf Frachtschiff im Golf von Guinea entführt

Sechs Seeleute wurden von einem Frachtschiff von Piraten im Golf von Guinea etwa 32 nautische Meilen südwestlich der Insel Bonny in Nigeria angegriffen, berichtete das International Maritime Bureau (IMB). Das Schiff war in Fahrt, als sich ein schnelles Boot mit bewaffneten Männern an Bord näherte, den Piraten gelang es das Schiff zu entern und Kontrolle zu übernehmen. Die Piraten raubten alles aus den Kabinen und nahmen sechs Besatzungsmitglieder als Geiseln und flohen. Die Besatzung des Frachtschiffes, berichtete den Unfall der Nigerian Marine und ankerte vor der Insel Bonny.

Laut dem Bericht ereignete sich der Überfall in Position 03 59N und 006 46E auf 21 nautische Meilen südlich von Nigerian Küste und 32 nautische Meilen südwestlich off Bonny Insel.

Es gab keine Berichte über Verletzungen unter der Besatzung während des Piratenangriffs. Die lokalen Behörden begannen mit der Untersuchung und halten Kontakt mit Reeder. Aus Sicherheitsgründen zeigen sie nicht die Staatsangehörigkeit der Besatzung und den Namen des Schiffes.

Der Golf von Guinea ist einer der Hotspots für Piraterie in den letzten Jahren, wo die meisten Schiffe südlich vom Nigerian Delta passieren, wo eine Menge von Gruppen von Separatisten und gut ausgebildeten Ex-Kämpfer arbeiten.



Quelle News und Fotos: Mit freundlicher Genehmigung maritimeherald.com


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DSR

Ehemals größte europäische Reederei feiert 65. Geburtstag

Die DSR wird 65…

…und alle feiern mit!

Ein maritimer Meilenstein in der Geschichte der Seefahrt nicht nur in Europa ist der 65. Gründungstag der Deutschen Seereederei (DSR) am 1. Juli vor 65 Jahren. Der Seeleute-Verein, in dem ehemalige Mitarbeiter der DSR noch heute aktiv sind und bei jährlichen Treffen im sächsischen Rheinsberg Erinnerungen austauschen, will aus diesem Anlass am 30. September ein Treffen auf dem Traditionsschiff, dem einstigen DSR-Frachter „Dresden“, durchführen. Das Motto: „Die DSR geht in Rente“.

Die DSR als Reederei  existiert zwar nicht mehr, aber die Erinnerung an sie lebt weiter. Bereits vor den Veranstaltungen in Rostock lädt der Freiberger DSR-Seeleute-Verein am 23. und 24. Juni wieder nach Reinsberg in Sachsen zum inzwischen schon 51. Treffen ein. Es ist vermutlich das größte Vereinstreffen ehemaliger Seeleute in Deutschland und in Europa, ach was sag ich, auf der Welt!!!




Wie eine große Familie finden sich dort traditionell ehemalige DSR-Fahrensleute zusammen – im vergangenen Jahr waren es wieder über 600 Teilnehmer. Da werden alte Erinnerungen wach, ausgetauscht und auch in Buchform vorgelegt.

In besten Zeiten befuhren über 200 Schiffe unter der DSR-Flagge die Weltmeere. 14 000 Menschen arbeiteten an Bord und an Land für das Schifffahrtskombinat. Mit der DDR brach die Staatsreederei zusammen – ein Schock für die bestens qualifizierten Nautischen und Technischen Offiziere, Matrosen, Maschinenassistenten, Funker und Stewardessen, viele von ihnen wurden arbeitslos.

Am 3. Juni 1993 wurde die einstige Staatsreederei privatisiert. Die Frachtschifffahrt ging an die Reederei F. Laeisz.

Die Deutsche Seereederei wiederum baute die Hotel- und Immobiliensparte aus und entwickelte auch die Passagierschifffahrt, die mit Aida Cruises und Arosa ihre inzwischen erfolgreiche Fortsetzungen fanden.




An die alte DSR erinnert heute noch das Traditionsschiff, die einstige „Dresden“, sie ist das fünfte Schiff der legendären Schiffsserie vom Typ IV, der ersten 10 000-Tonnen Frachtschiffe der DDR, die auf der Warnow-Werft gebaut wurden. Viele ehemalige Seeleute und Rostocker Bürger wünschen sich, dass der jetzige Liegeplatz der „Dresden“ vom IGA-Gelände in den Stadhafen, zentral auch sehr gut gelegen für die Touristen, verlegt wird.

Der Auftakt der Typ-IV-Serie erfolgte übrigens nach schwerer Geburt mit dem Frachter „Frieden“ am 23. Juni 1957, also vor 60 Jahren – ein weiteres Jubiläum.

Noch heute kann man entlang der Ostseeküste in so manchem kleinen Souvenirladen Erinnerungsstücke an die ehemals größte Reederei Europas die DSR finden. Besonders gefragt, sind Blechschilder wie in diesem Beitrag abgebildet oder die vom DSR-Seeleute e.V. herausgebrachten Bände und in ihrem Shop käuflich zu erwerbenden „Bordgeschichten“ in denen Seeleute Ihre Fahrenszeit nochmal aufleben lassen. Viele Bücher und auch einige Filme zeugen auch heute noch von der einstmals größten europäischen Reederei.

 




 

 

 

Text-Quellen auszugsweise: www.berliner-zeitung.de / www.prignitzer.de

 


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Aktuelle Schiffsinformationen / Ships News IV / 2017

Vietnamesicher Frachter „Hai Than 26“ vor Vung Tau gesunken

Das vietnamesische Frachtschiff Hai Thanh 26 sank nach einer Kollision in Vung Tau 45 nautische Meilen östlich von Vung Tau Stadt im südlichen Küstengebiet Ba Ria-Vung Tau Province. Die Besatzung von 11 Seeleuten sendeten sofort ein Notsignal un baten um sofortige Hilfe. Die MRCC fragte die Tanker „PETROLIMEX 14“, der nur 5 Seemeilen von der Stelle des Zusammenstoßes war, die Such- und Rettungsaktion zu übernehmen. Der Produkttanker wurde an die letzte bekannte Position des Unfalls geleitet und fand eine Boje mit zwei Besatzungsmitgliedern aus dem gesunkenen Schiff. Die beiden Personen wurden gerettet und informierten die Crew, dass die anderen Besatzungsmitglieder auf einer anderen Rettungsinsel abgetrieben sind. Die Besatzung des Tankers begann mit der Such- und Rettungsaktion und fand die andere Rettungsinsel, aber es gab niemanden der sich darin befand. Die restlichen neun Crewmitglieder des Frachtschiff Hai Thanh 26 sind als vermisst gemeldet. Das Frachtschiff Hai Thanh 26 (IMO: 9.611.096), hat die Gesamtlänge von 79,80 m, Breite von 12,80 m und maximalen Tiefgang von 3,50 m. Das Eigengewicht des Schiffes ist 3074 DWT und die Bruttotonnage ist 1.599 BRT. Das Schiff wurde im Jahr 2010 von Song Ninh TKV Shipbuilding in Vietnam gebaut. Während des Unfalls war der Frachter auf dem Weg von Nord-Hai Phong City nach Süden Can Tho City mit Ladung von Klinkern.

haithan26




Kreuzfahrtschiff MS „Trollfjord“ in Norwegen nach der Kollision mit Pier beschädigt

Das Kreuzfahrtschiff des Hurtigruten MS Trollfjord kollidierte mit der Pier am Risoyhamn in Andoy, Norwegen.  Zum Glück gab es keine Verletzten unter den Passagieren und Besatzung an Bord des Fahrgastschiffes. Nach der Kollision erlitt das Schiff sichtbare Schäden im Bug, aber alle über der Wasseroberfläche und somit kein Problem wegen befürchtetem Wassereinbruch. Es gab auch schwere Schäden am Kai. Das Kreuzfahrtschiff MS Trollfjord (IMO: 9233258) hat die Gesamtlänge von 136,00 m, eine Breite von 22,00 m und maximalen Tiefgang von 5,20 m. Das Eigengewicht des Schiffes ist 1.180 DWT und die Bruttotonnage ist 16.140 BRT. Das Schiff wurde 2002 von Bergen Group Fosen in ihrer Werft in Rissa, Norwegen gebaut.

trollfjord




Fischtrawler „Iselin“ kentert in der Nähe der Lofoten

Der Fischtrawler „Iselin“ befand sich zurm Zeitpunkt des Unglücks in der Nähe der Norwegischen Küste /Lofoten, als ihm während des Netzeinholens, das Netz in die Schiffschraube geriet, und diese dadurch blockiert und das Schiff manövrierunfähig wurde. Da es zum zeitpunkt der Havarie bereits schwere See gab, musste die 3 Köpfige Besatzung einen Notruf absenden. Die Seenotrettungsstelle entsendete das Rettungsschnellboot „Det Norske Veritas“ welches kurz vor dem Kentern des Trawlers eintraf und die bereits über Bord gesprungenen Besatzungsmitglieder wohlbehalten an Land bringen konnte. Der Fischkutter Iselin hat eine Gesamtlänge von 15,00 m, Breita von 4,00 m und maximalen Tiefgang von 2,00 m.

Iselin




Erzfrachter „Stellar Daisy“ im Atlantik gesunken

Der unter südkoreanischer Flagge fahrende Erzfrachter „Stellar Daisy“ ist im Südatlantik auf dem Weg von Uruguay nach China gesunken. Wie die Südkoreanische Reederei berichtet, wurde ein Notsignal gesendet, dass es einen Wassereinbruch gab. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen führten dazu, dass nur zwei Besatzungsmitglieder von insgesamt 24 gefunden und gerettet wurden. Genaue Details zur Unglücksursache, zum Unglücksort und zur weiteren Bergung sind nicht bekannt. Das sehr große Erzfrachtschiff „Stellar Daisy“ (IMO: 9.038.725), hat die Gesamtlänge von 322,00 m, eine Breite von 58,00 m und maximalen Tiefgang von 14,00 m. Das Eigengewicht des Schiffes ist 266.141 DWT und die Bruttotonnage ist 148.431 BRT. Das Schiff wurde 1991 von MHU Nagasaki Werft in ihrer Werft in Japan gebaut. Der  Erzfrachtschiff Stellar Daisy wird von der südkoreanischen Firma Polaris Shipping verwaltet.

Stellar Daisy




Quelle News und Fotos: Mit freundlicher Genehmigung maritimeherald.com


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